Artikel erschienen am 01.03.2014
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Kontorhaus Braunschweig

Von Thomas W. Buchler, Braunschweig

In den letzten Monaten hat sich an der Frankfurter Straße einiges getan. Das Kontorhaus Braunschweig hat sich nunmehr mit seiner klaren klassischen Formensprache zu einem stadtbildprägenden Gebäude am Eingang zur südwestlichen Innenstadt entwickelt. Bereits 70 % der Flächen sind vermietet bzw. vorgemerkt worden, sodass die Planungen für den 2. und letzten Bauabschnitt bald beginnen werden.

Die Lage

Das Kontorhaus Braunschweig liegt an der Frankfurter Straße (Nr. 284–287) gegenüber dem Artmax in unmittelbarer Nähe zur Volkswagen Halle. Das Grundstück wurde bis 1991 industriell genutzt, anschließend sorgfältig saniert und 2008 von den Behörden zu jedweder Nutzung freigegeben.

Das gesamte von der Oker im Norden, der Cammannstraße im Westen und der Frankfurter Straße im Süden und Osten umgebene Areal wurde in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Kaspar Kraemer Architekten, Köln, zu einem städtebaulich anspruchsvollen Wohn- und Bürostandort entwickelt. Im Jahre 2010 wurde mit der Wohnbebauung begonnen.

Das Umfeld

An der südwestlichen Peripherie der Braunschweiger Innenstadt liegt das Kontorhaus Braunschweig eingebettet zwischen hochwertigem Wohnen und weiteren anspruchsvollen Bürobauten mit Nutzern aus den verschiedensten Branchen und Nationalitäten und ist durch das öffentliche Nahverkehrsnetz hervorragend erreichbar. Die Nähe zu den Autobahnen (ca. 1,2 km) und zum Hauptbahnhof (ca. 2,5 km) sichert eine gute Erreichbarkeit. Zudem ist die Braunschweiger Innenstadt fußläufig innerhalb von 5–10 Minuten erreichbar.

Das anliegende westliche Ringgebiet entwickelt sich in eine sich positiv verändernde Wohnlage. Auch die gastronomische Infrastruktur bietet sowohl in unmittelbarer Nähe als auch auf der gegenüberliegenden Straßenseite im Artmax für jeden Geschmack das Richtige.

Das Gebäude

Mit dem Bau des Kontorhauses Braunschweig wurde 2012 begonnen. Es bietet auf einer Länge von über 150 m mehr als 9 000 m² hochwertige Büroflächen, die sich auf vier Voll- und ein Staffelgeschoss verteilen. Das Bürogebäude bildet zugleich einen Schallschutzriegel für die dahinterliegenden Stadtvillen. Von diesen ist das Gebäude durch eine Gartenanlage mit Wasserlauf getrennt.

Alle Geschosse sind für eine moderne und effiziente Büronutzung vorgesehen und können flexibel gestaltet und aufgeteilt werden. Der Baukörper ist in vier Bauteile, die über in die jeweiligen Gebäudefugen inte-grierte repräsentative Treppenhäuser erschlossen werden, gegliedert. Der barrierefreie Zugang erfolgt entweder vom Innenbereich der Anlage aus oder durch die Tiefgarage über einen Fahrstuhl im Treppenhaus. Letztere wird über eine Zu- und Abfahrt von der Frankfurter Straße aus erschlossen und bietet Platz für 134 Fahrzeuge.

Das Gebäude verfügt über eine vertikal strukturierte Natursteinfassade mit einer prägnanten Gebäude-rundung an der Ecke Frankfurter Straße/Cammannstraße. Die Fassadenstruktur orientiert sich in den Obergeschossen am Büroraster der Mieteinheiten von 1,35 m und im Erdgeschoss von 4,05 m. Die Aufteilung der Mieteinheiten kann nach Mieterwunsch erfolgen, wobei die kleinste Mietfläche rund 400 m² beträgt.

Die Fensterelemente sind nach außen in Aluminium und nach innen in farbig behandeltem Holz ausgelegt und haben eine wesentlich bessere Dämmungscharakteristik als reine Aluminiumfenster. Jede zweite Fensterachse lässt sich zur natürlichen Belüftung öffnen.

Die Fassade ist nach Süden und Westen mit einem elektrisch verfahrbaren Sonnenschutz ausgestattet. Das Haus wird über Luftwärmepumpen energetisch optimiert beheizt und gekühlt. Hierbei wird die benötigte Energie der Außenluft leistungsgeregelt entzogen und den jeweiligen Innenräumen zugeführt. Aufgrund der Reversibilität der Anlagen kann die Energie im Sommer auch zu Kühlzwecken genutzt werden. In den Übergangszeiten wird die während der Kühlung entstehende Wärmeenergie über einen sogenannten Kalorientransfer in die zu beheizenden Räume gelenkt und somit der Primärenergiebedarf reduziert.

Die um die Treppenhäuser angeordneten Sanitärbereiche sind mit hochwertigen Objekten von Alape aus Goslar und Dornbracht aus Iserlohn und französischen Mosaikfliesen ausgestattet. Die Fußböden in den Treppenhäusern und Sanitärbereichen sind in Naturstein gehalten, die Büros erhalten Doppelfußboden mit Teppichboden. Ebenso sind Teeküchen und Serverräume vorhanden.

Der 2. Bauabschnitt

Die ersten Mieter sind im Januar 2014 eingezogen. 70 % der Flächen sind bereits vermietet bzw. vorgemerkt worden. Für die Restflächen liegen zahlreiche Anfragen vor, sodass die Planungen für den 2. Bauabschnitt bald beginnen werden. Als Erweiterungsfläche steht im Osten ein Grundstück von 4 700 m² an der Ecke Frankfurter Straße/Wilhelmitorwall direkt am Europaplatz zur Verfügung. Hier können noch einmal rund 10 000 m² BGF Bürofläche und 140 Stellplätze entstehen.

Die Bauherrin

Das Grundstück gehört der 1858 gegründeten Fagus GmbH, die sich noch heute zu 70 % in den Händen der Gründerfamilie befindet. Neben der Entwicklung der Liegenschaft an der Frankfurter Straße hält die Fagus GmbH Beteiligungen an kleinen und mittleren Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie.

Weitere Informationen/Vermarktung

Weitere Informationen über das Kontorhaus Braunschweig erhalten Sie über www.kontorhaus-bs.de oder über die ARTmax Verwaltung GmbH. Die Herren Stephan Körber und Hans Ebrecht beraten Sie gerne.

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